Wien, 26.10.2012

Internationale Zusammenarbeit "D-A-CH"

THW präsentiert sich in Wien

Am 26.10. feierte Österreich seinen Nationalfeiertag. Dieser Tag ist der Tag an dem der letzte Besatzungssoldat nach den 2. Weltkrieg Österreich verlassen hat und das Neutralitätsgesetz beschlossen wurde. An diesem Nationalfeiertag gab es unter anderem den Themenschwerpunkt "Wir in der internationalen Katastrophenhilfe" des Österreichischen Bundesheeres.

Deutschland, Österreich und die Schweiz gründeten die „D-A-CH“ als eine Expertenarbeitsgruppe im Bereich Ortung und Rettung, speziell nach Erdbeben innerhalb der International Search and Rescue Advisory Group (INSARAG) Regionalgruppe Europa/Afrika. Deutschland wird dabei durch die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) des THW vertreten. Auf Grund der guten Zusammenarbeit innerhalb der D-A-CH kam es dazu, dass das Technische Hilfswerk (THW), explizit die Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA), sowie die ABC-Schule der Bundeswehr aus Sonthofen und die schweizerische Armee zugegen waren, um die gute Zusammenarbeit zu demonstrieren. Das österreichische Bundesheer (ÖBH) stellt für Österreich mit der Austrian Forces Disaster Relief Unit (AFDRU) das Gegenstück zum THW. Die AFDRU ist die internationale Einheit für Erdbeben und Trinkwasser sowie die ABC-Abwehr in Österreich. Ebenfalls agiert AFDRU im österreichischen Inland bei Katastrophen jeglicher Art und auf Anforderung. Das THW und die AFDRU präsentierten sich gemeinsam in einem Zelt und zeigten ihr Einsatzspektrum. Von Seiten des THW, für die SEEBA, waren Torben Marx (Zugführer des THW Wörrstadt) und Dr. Thomas Hönicke (Koordinator D-A-CH in der THW-Leitung in Bonn).

Seit 1995, begeht das Österreichische Bundesheer an diesem Tag eine Leistungsschau auf dem Heldenplatz in Wien. Dort zugegen sindalle Waffengattungen. Traditionell wird am 25.10. den Schulen die Leistungsschau vorgestellt, und am 26.10 der Bevölkerung. Am 26.10. waren rund 30.000 Besucher gekommen. Erstaunlich war, dass viele der Besucher das THW kennen und viel damit anzufangen wissen. Die Fragen, die aufkamen waren eher in die Richtung gerichtet, wem das THW organisatorisch untersteht, wie ein Einsatz abläuft und wie die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr funktioniert.


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