19.01.2021, von Nicole Kähler

Spende für die Fachgruppe Trinkwasserversorgung

Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr (oben), Markus Halberstadt, Ortsbeauftragter des THW Wörrstadt (unten)

Das Technische Hilfswerk (THW) in Wörrstadt darf sich über eine Spende der Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz GmbH (wvr) in Höhe von mehr als 2.500 € freuen. Damit konnten spezielle Zeltböden für die Fachgruppe Trinkwasserversorgung beschafft werden. Diese ermöglichen im Einsatzfall ein sicheres und hygienisches Arbeiten mit der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) und dem dazugehörigen Labor zur Qualitätskontrolle.

„Am Einsatzort müssen sich die Helferinnen und Helfer immer wieder mit ungünstigen Bodenverhältnissen auseinandersetzen. Unter diesen Bedingungen war daher oftmals der Bau von speziellen Unterkonstruktionen notwendig, um eine sichere Platzierung der TWA zu ermöglichen“, erklärt Markus Halberstadt, Ortsbeauftragter des THW Wörrstadt. „Dies war stets mit einem hohen Personal- und Zeitaufwand verbunden.“ Dank der neuen Zeltböden fällt dieser zusätzliche Arbeitsschritt zukünftig weg und die Einsatzkräfte gewinnen ein hohes Maß an Sicherheit dazu.

Bereits seit vielen Jahren pflegt die wvr ein partnerschaftliches Verhältnis zu dem Ortsverband in Wörrstadt und hilft der THW-Helfervereinigung immer wieder finanziell bei der Beschaffung von zusätzlicher Ausstattung und wichtigem Einsatzmaterial.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende die Leistungsfähigkeit der Fachgruppe Trinkwasserversorgung stärken können“, betont Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr. „Damit möchten wir auch unseren Dank für die jahrelange gute Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen.“

Eine offizielle Übergabe konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Stattdessen wurde das Ganze virtuell durchgeführt.

Die zuverlässige Verfügbarkeit von Trinkwasser aus der Leitung ist für die Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Hierzulande ist die Wasserwirtschaft sehr gut aufgestellt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Doch was ist, wenn das Wasser mal nicht aus dem Hahn kommt?

Trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen gibt es stets Situationen, die sich dem äußeren Einfluss entziehen können, beispielsweise die Auswirkungen von Naturkatastrophen oder auch Rohrbrüche. Um in Notsituationen trotz allem die Trinkwasserversorgung der Menschen zu ermöglichen, gibt es in Deutschland die Fachgruppe Trinkwasserversorgung. Diese ist bundesweit acht Mal vertreten. Eine davon ist unter anderem in dem Ortsverband des THW Wörrstadt zu finden.


  • Ronald Roepke, Geschäftsführer der wvr (oben), Markus Halberstadt, Ortsbeauftragter des THW Wörrstadt (unten)

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