Markus Halberstadt
(Ortsbeauftragter)

Der Ortsbeauftragte (OB)

ist der Dienststellenleiter des jeweiligen THW Ortsverbandes. Er leitet ihn in eigener Verantwortung. 

Oberstes Ziel seiner Arbeit ist die Sicherstellung der jederzeitigen Einsatzbereitschaft seiner ihm unterstellten Einheiten. Er ist für die Einsatzbereitschaft und den Ausbildungsstand seiner Helfer verantwortlich. Im Einsatzfall ist er der Ansprechpartner für die Gefahrenabwehrbehörden und sonstigen Bedarfsträger im Zuständigkeitsbereich seines Ortsverbandes. Seine Tätigkeit ist von repräsentativen Aufgaben geprägt.

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben wird er durch den OV-Stab und die Einheitsführer unterstützt.

Ingo Venter
(Fachberater)

Der Fachberater (FaBe)

Der/die FaBe vertritt die Interessen des THW auf verschiedenen Ebenen der Führungs- und Koordinierungs-Struktur von Anforderern/Bedarfsträgern. Er/sie berät Einsatzleiter/innen, -leitungen und Stäbe über das Spektrum und Leistungsvermögen von THW-Einheiten, die Einsatztaktik, Führungsstruktur und insbes. über die modulare Zusammenstellung
von THW-Potenzial für den konkreten Einsatzbedarf.


Außerhalb von Einsätzen hält er/sie Verbindung mit Führungspersonal und -stellen Dritter, unterstützt die Einsatzvorbereitung und tauscht Erfahrungen aus.

Er/sie handelt im Auftrag des/der zuständigen OB, bzw. (je nach Zuordnung) des/der Leiter/in der Regionalstelle, des/der Landesbeauftragten (LB) oder des/der Präsidenten/in THW und nimmt initiativ mit der entsprechenden Stelle Kontakt auf und bietet die Hilfe des THW an.

In vorbereiteten, fest definierten Führungsstäben/-gremien sollte er/sie ständiges Mitglied sein, auch bei der Ausbildung und Übungen mitwirken und im Einsatz automatisch hinzugezogen werden. Bei ad
hoc zusammengestellten Führungsstäben/-gremien kann der/die FaBe von dem/der Leiter/in angefordert werden.

Er/sie ist zum ständigen Informationsaustausch über einsatzrelevante Fakten mit den FaBe und ggf. Führungskräften in der Regionalstelle verpflichtet.

Die Regionalstelle unterstützt und koordiniert den Informationsaustausch der FaBe, sammelt und vermittelt die Daten.

Sven Rudolph
(Baufachberater)

Der Baufachberater (BFB)

Der/die Baufachberater/in berät die Einsatzleitung und die THW-Einheiten insbesondere in Fragen der Baukunde und Einsatztaktik bei Bauwerksschäden

Zu seinen/ihren Aufgaben gehören:

  • Analysieren des Einsatzbereiches im Hinblick auf:
    • Eigenes Potential bezogen auf den Schadenumfang (sind die eigenen Kenntnisse/ Möglichkeiten ausreichend, um qualifiziert zu arbeiten, oder müssen zusätzliche Spezialisten herangezogen werden (z.B. bei Brückenbauwerken, Spannbetonbauwerken)
    • Mögliche Gefahrenpotentiale in baulicher Hinsicht
    • Einstufung der vorhandenen Schäden
    • Einschätzung der Resttragfähigkeit der Bauwerke (nach Möglichkeit immer einen Statiker hinzuziehend)
    • Mögliche Lage von Verschütteten und Zugangsmöglichkeiten
    • Einsatzmöglichkeiten von Einsatzkräften und Geräten (auch in Hinblick auf die gegenseitige Beeinflussung durch verschiedene Gruppen)
    • Raumbedarf für einzusetzende Einheiten
    • Zeitbedarf für mögliche Maßnahmen
    • Notwendigkeit von Maßnahmen
    • Überwacht während des Einsatzes die Maßnahmen und analysiert weiterhin permanent oben genannte Punkte
  • Beratung der Einsatzleitung vor Ort in Hinblick auf:
    • Mögliche Gefahrenpotentiale in baulicher Hinsicht und eventuell einzuhaltende Schutzradien
    • Risikoabschätzung (können Einsatzkräfte vor Ort arbeiten, bzw. was sollte unternommen werden, um dort arbeiten zu können)
    • Mögliche Lage von Verschütteten und Zugangsmöglichkeiten
    • Einsatzmöglichkeiten von Einsatzkräften und Geräten
    • Raumbedarf für einzusetzende Einheiten
    • Zeitbedarf für mögliche Maßnahmen
    • bespricht die Notwendigkeit von weiteren Maßnahmen (nicht immer ist es sinnvoll ein Gebäude abzustützen, z. Bsp. Haus unbewohnbar und Muss nicht mehr betreten werden)
  • Beratung der Einsatzkräfte in Hinblick auf:
    • Mögliche Gefahrenpotentiale in baulicher Hinsicht
    • Risikopotentiale (wo sind vor Ort Gefahrenschwerpunkte, was ist zu beachten)
    • Mögliche Lage von Verschütteten und Zugangsmöglichkeiten
    • Ablauf und Reihenfolge der durchzuführenden Maßnahmen